MIZEs News soll allen, die es interessiert, einen Einblick in mein Leben gewähren. Also wer Spass dran hat, schaut mal desöfteren rein...

27.11.06

Auf der Repernbahn nachts um ...

Herrlich! Am Samstag stand ein absoutes Schmankerl auf meinem Abendplan. Nach dem wichtigen Heimspiel gegen die SG Neukölln, dass wir 8:4 gewinnen konnten, gings für mich mit dem ICE fix nach Hamburg, wo mich schon eine kleine Partygemeinschaft erwartet hat. Denn Samstag hieß es: Einmal die Reperbahn rauf und runter!!


Dabei waren diverse gute alte Kumpel von mir:
Sven, langjähriger Wasserballnationalspieler, mit dem ich schon einige Reisen durch die Weltgeschichte bestreiten durfte.
Manu, mein Vorgänger als Käptn des Bundesliga-Teams.
Marc, mein Vorgänger als Torwart von WASPO Hannover.
Markus, ehemaliger Center in der Bundesliga.
André, ein Studienkumpel von Sven.

Station 1: Casino
Nachdem mich das lustige Quintett am Hbf mit einem frischen Becks begrüßt hat, gings zur Auflockerung erstmal ins Casino, damit wir uns das nötige Kleingeld für den Abend verdienen konnten. Eine Stunde sollte reichen um an der Theke noch gemütlich zwei Bierchen zu trinken und nebenbei am Roulette-Tisch die Chips zu vermehren! Hat auf jeden Fall sehr gut geklappt und alle Zocker aus unseren Reihen sind mit gut gefüllten Taschen und freudigen Mienen aus der Spielhölle entkommen!


Station 2: Thai Oase
Um 22:00 hatte Sven, der für die grobe Organisation des Ausflugs verantwortlich war, einen Tisch in diesem Etablissement reserviert. Der Name lässt dabei Schlimmeres vermuten, als sich in diesem Schuppen wirklich abspielt, denn es ist lediglich eine Karaoke-Bar!! Und das war unsere nächste Mission... In the End ... It must have been love ... Knocking on heavens door ... waren unsere großartigen Darbietungen, und Mai Tai mit Hubba Bubba-Taste, B52 und diverse andere Kreationen haben uns die nötigen Hemmungen genommen! Es ist doch einfach herrlich, wenn man manchmal die Chance bekommt, seine verborgen Talente einem fachkundigen Publikum präsentieren zu dürfen :-)

Station 3: Gitte und Thomas Read
Der gemütliche Teil des Abends stand ab jetzt im Vordergrund und so kehrten wir auf ein köstliches Flens in eine der Stammkneipen von Svens jetzigem Club (Poseidon Hamburg) ein: Bei Gitte! Ich sage mal ein recht traditioneller Laden!! Danach war dann endgültig tanzen angesagt. Sven erzählte uns irgendwas von einem Irish Pub, der eigentlich eine Disco sein sollte. Ernstzunehmen war das natürlich nicht, doch die Schlange vor der Bar war schon etwas verwunderlich! Und tatsächlich, das Thomas Read besteht neben der Bar aus verschieden Kellergewölben, wo die Luzi wirklich abgeht - und wir natürlich auch.


Station 4: Zum Silbersack
Leider wurden während unserer Tanzeinlage im Thomas Read erste Verluste beklagt und als wir uns zu später Stunde aufmachten, mal wieder eine andere Kneipe aufzusuchen, ist unser Sextett zu einem Trio bestehend aus Manu, Marc und mir zusammengeschrumfpft. Gut, die Zeit war auch schon etwas fortgeschritten ... Naja, auf jeden Fall wählten wir als Anlaufstation den Silbersack aus, um zu testen, ob der Jägermeister auch in Hamburg schmeckt - wie erwartet tat er dass natütrlich! Schön ist ja, das in solchen Kneipen die Zeit einfach wie im Fluge vergeht und Manu und ich plötzlich ein weiteres Etappenziel vor Augen hatten:

Station 5: Fischmarkt
Auf ins Taxi und ab zum Fischmarkt, denn was gibt es Schöneres als ein leckeres Knoblauch-Garnelen-Brötchen zum Frühstück! OK, Manu, Nordseekrabben schmecken auch ... Marc hatte uns leider auuf dem Weg hierher verlassen und so schlappten wir zu zweit durch das Meer von Ständen und in die Auktionshalle, wo wir einiges erwarteten. Leider zu unrecht - denn wie konnten wir es missachten - es war Totensonntag und da geht alles eben etwa ruhiger zu. Nun gut, war jetzt auch nicht so schlimm und so durfte uns nach einer abschließenden Fischfrikadelle ein Schlaf-Taxi ins Hotel Karat kutschieren, wo wir Sven natürlich noch dringend die aktuellen Ereignisse berichten mussten! Der hat sich bestimmt gefreut ...

08.11.06

Krökeln

Krökeln, auch Kickern oder Tischfußball genannt, ist mittlerweile eines meiner großen Hobbies geworden.
In den Anfängen schien mein Talent für diesen Hochleistungs-Kneipensport zwar recht begrenzt zu sein und dass ich den Ball mit einem meiner Spieler überhaupt getroffen habe, war da schon ein Wunder. Mittlerweile geht das aber schon ganz gut und so stehen in aller Regelmäßigkeit Krökelabende in Hannovers Krökelkneipen* an. Sowohl meine Kollegen wie auch meine Wasserball-Kumpels sind da voll auf meiner Wellenlänge und, wer hätte das gedacht, selbst die Frauen lassen es sich nicht nehmen, uns Männer ab und an vom Tisch zu schießen ...
Die Regeln sind dabei ganz einfach:
1. Ein Match geht bis 6.
2. Jedes Pärchen kann die Teams am Tisch Herausfordern.
3. Die Gewinner bleiben am Tisch und nehmen es mit den Herausforderern auf.
4. Ein Shut Out (6:0) bedeutet eine Runde Weizen (oder etwas Alternatives) für das Gewinner-Team!
5. Kurbeln ist strengstens Verboten (sonst ist ein Kurzer fällig)

Mittlerweile steht bei mir zu Hause auch schon ein Krökeltisch, den Tanja zum Geburtstag bekommen hat. Tanja selbst hat dazu eine kleine Arena kreiert, so dass demnächst auch bei uns heiße Krökelabende steigen werden ...

*Hier eine Auswahl an Hannovers coolsten Krökelkneipen:
Rockhouse - Disco für Rockmusic pur, mit 4 Krökeltischen (City)
Notre Dame - Bar mit leckerer Pasta und einem Krökeltisch (Linden/Limmerstr.)
Spandau - Bar/Lounge mit einem Krökeltisch (kostenlos) in der unteren Etage (Nordstadt/E-Damm)
Pindopp - Bar mit günstigen Getränken und Speisen, ein Krökeltisch (kostenlos) (Südstadt/A-Damm)

02.11.06

Happy Birthday Niedersachsen

Juhu, unser schönstes Bundesland der Welt ist gestern 60 Jahre alt geworden und keiner hat es mitbekommen... Naja, ich schon! Ich durfte gestern nämlich dem offiziellen Festakt in der TUI-Arena beiwohnen: 2500 Leute, klassische Musik, unzählige Reden und Vorträge, ein paar Drinks und Häppchen und lauter schicke Menschen... Wie erwartet nicht unbedingt meine Welt! Und so waren die aufregendsten Erignisse für Anke, Tobi (meine sportlichen Begleiter) und mich meine unberechenbaren Hustenanfälle. Denn irgenwie hat sich das bei mir immer noch nicht verflüchtigt und so keuche ich mir von Zeit zu Zeit nen Wolf!
Nun gut, wie dem auch sei, alles Gute Niedersachsen! Auf die nächsten 6 Millionen Jahre...